

René Birkenfeld berichtet von seinem Rennen in Frankreich: Um nach Pont Chateau zu kommen, reisten wir am Freitag und Samstag an die französische Atlantikküste. Aufgrund des besseren Verträglichkeit der Reise machten wir – Christoph und ich - in Lüttich einen längeren Halt und fuhren eine gute Stunde unsere Beine locker. Übernachtet haben wir irgendwo hinter Paris, und am Samstag gegen 14 Uhr kamen wir nach 15 Stunden Fahrtzeit am Atlantik an. Die Rennstrecke glich mehr einem Straßenkurs, als nach einer Querfeldeinrunde. Sämtliche Abschnitte waren mindestens 3 Meter breit und die Wiese war, außer in den Kurven, meist trocken. Abermals hatte ich einen perfekten Start und konnte mich mit Eingang ins Gelände unter den ersten 25 positionieren, somit huschte ich an gut 30 Fahrern vorbei. Das machte mich zuversichtlich für das Rennen und ich fuhr höchst motiviert meine erste Runde. Leider rutschte ein Fahrer vor mir weg, ich stieß mir meinen Brustkorb am Vorbau auf und ich hechelte förmlich nach Luft. Da die Strecke keinerlei Erholungsphasen bot und ich mehr nach Luft rang, als welche zu bekommen, verlor ich Platz um Platz und war innerhalb drei Runden auf einer Position knapp über 40 angekommen. Dort hielt ich mich mit Robert Gavenda (Fidea – Slowakischer Meister) wacker im Rennen und beendete dieses unzufrieden stellend auf dem 43. Platz. Ob ich die WM fahren darf hängt nun von meinem Abscheiden des letzten WC’s in Hoogerheide am kommenden Wochenende ab. Ich werde nicht aufgeben und den Kopf in den Sand stecken! Drückt mir die Daumen.